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Entlastung?

Ich brauche mehr Entlastung. Die kleine ist im Moment sowas von Anstrengend. Ich fühle mich etwas überfordert und finde keine Ruhe.
Jetzt ist es ja mittlerweile so abgemacht gewesen, dass sie Mittwochs zu ihrem Papa geht und ich den Mittwoch für mich habe. Allerdings kommt jetzt mein Tanzkurs hinzu, so dass sie von Mittwoch auf Donnerstag bei ihm übernachtet. Allerdings bring ich sie dann erst Mittags - warum auch immer - und habe dann nicht mehr viel Zeit für mich. Dann muss ich die Wohnung wieder auf Fordermann bringen und einkaufen. Dann ist es meistens schon zu spät schön entspannt in die Wanne zu gehen. Also geh ich dann nur schnell duschen, mache mich fertig und dann gehts auch schon los zur Tanzschule. Nach der Tanzschule nach Hause, nen Haps essen und dann ins Bett, weil ich sie ja auch wieder abholen muss. Und so sind 1,5 Tage Kinderfrei eigentlich garkeine 1,5 Tage und entspannt ist es sowieso mal nicht. Außer Tanzen tue ich dann wieder nichts für mich und bin auch nicht entspannt.
Was also kann ich tun um dieser blöden Überforderung aus dem Weg zu gehen und ein bisschen Entlastung zu finden? Soll ich sie ihm einfach öfter "aufs Auge drücken"?
Ich habe manchmal ein schlechtes Gewissen ihn zu fragen, ob er sie öfter nehmen würde. Ich weiß nicht warum, denn es ist seine Tochter und eigentlich ist da nichts schlimmes bei, wenn er sich um sie kümmert.
Ich muss mal schauen wie ich das hinbekomme.
In diesem Sinne versuche ich einfach weiter stark zu bleiben und hoffe auf Besserung .....
7.2.09 12:32


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Vatergefühle

Ich kenne Muttergefühle, aber mit Vatergefühlen kenne ich mich nicht aus. Ich habe meine Kindheit verdrängt und auch jetzt wo ich ein eigenes Kind habe, kommt sie nicht wieder zum Vorschein. Es ist schon seltsam, aber soweit ich mich zurück erinnern kann, kenne ich Vatergefühle nicht. Ich hatte immer den Eindruck als würde sich mein Vater nicht für mich interessieren. Doch jetzt wo mein Sonnenschein da ist, ist alles anders. Mein Vater ist liebevoll zu mir und sorgt sich um mich. Er ist für mich da und wenn ich ihn um etwas bitte, tut er es in der Regel sofort. Aber das ist eigentlich nicht der Anlass warum ich diesen Eintrag schreibe. Ich habe heute morgen etwas von Zoes Papa gelesen. Es hat mich nachdenklich gestimmt. Und es schwirren mir wieder mal tausend Fragen durch den Kopf, die ich hier jetzt nicht stellen möchte.
Er liebt sie und sie liebt ihn. Sie braucht ihn und er braucht sie genauso. Sie tun sich beide gegenseitig so gut. Das Strahlen in den Augen der beiden ist unbeschreiblich schön. Ich sehe, wie er aufblüht in seiner Rolle. Ich sehe, dass es ihm gut geht und ich sehe, dass er sie bedingungslos liebt. Es geht ihr gut bei und mit ihm. Und es ist gut so wie es ist. Es sollte nicht anders sein. Eigentlich hätte es immer so sein müssen. Aber manchmal brauchen Vatergefühle eben länger um sich zu entwickeln als Muttergefühle. Ich glaube er würde vor Stolz platzen, wenn er manchmal ein bisschen heimlich spionieren könnte. Wie sie von ihm schwärmt - treibt mir gelegentlich die Tränen in die Augen. Vor Freude natürlich.
Ich glaub ich werde es nie verstehen - aber das soll wahrscheinlich so sein. Ich habe meine ganz eigenen Gefühle und Gedanken und die wird auch kein Mann verstehen.

Sie ist und bleibt mein kleiner Sonnenschein. Ich weiß nicht wo ich ohne sie wäre - aber sicher nicht da, wo ich jetzt bin. Irgendwann, wenn sie alt genug ist um das zu verstehen, werde ich ihr dafür danken.
Ich bin froh, dass ich mich für sie entschieden habe. Sie ist großartig.

Versprich mir, dass du immer auf sie Acht geben wirst und sie nicht mehr verlassen wirst. Versprich mir, dass du für sie da sein wirst, wenn sie meine Hilfe nicht mehr braucht. Versprich mir, dass du sie beschützen wirst, wenn es an der Zeit ist.
10.1.09 10:45


Weihnachten und der ganze Kram oder was auch immer ...

Tja, der heilige Abend. Wir, dass heißt unser kleiner Sonnenschein, ihr Papa und ich haben heute Nachmittag schon einmal Bescheerung gehabt. Und es war schön. Der Glanz in den Augen - von beiden. Es war sein erstes Weihnachten mit ihr und er hat es genossen, denke ich.
Ja, und dann waren der Sonnenschein und ich bei meinen Eltern. Und sie war total überfordert, soviele Geschekne und so viel Spielzeug zum ausprobieren. Sie wusste garnicht wo sie als erstes mit spielen sollte.
Es war schön - wirklich. Aber für mich ist Weihnachten halt ein Tag wie jeder andere auch. Nur mit dem Unterschied, dass ich in Weihnachtsdepressionen verfalle und mich nicht an den Lichtern und den Gesängen etc. erfreuen kann.
Traurig, armseelig? Whatever ... so ists halt.
Meinen lesern ein besinnliches Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
24.12.08 23:02


Herrlich

Es ist herrlich zu sehen, wie rührend er sich kümmert. Er ist da und widmet sich ganz ihr.
Kennt ihr das, wenn der Vater mit dem Kind spielt und die Mutter steht da und sieht wie beide Augenpaare strahlen?
Ich glaube es geht beiden ausgesprochen gut damit. Zoe blüht auf, wie ich sie lange nicht gesehen habe. Sie ist wie ausgewechselt. Und ich glaube auch, dass sie ihrem Papa gut tut. Denn auch seine Augen strahlen, wenn er mit ihr im Kinderzimmer sitzt.
Vergeben und vergessen das Vergangene. Ich habe keine Angst mehr vor der Zukunft. Soll sie kommen, ich bin guter Dinge.
Mittlerweile glaube ich, dass mich nichts mehr klein bekommt. Wenn ich überlege wie ich noch vor Zoe war, so bin ich jetzt ein ganz ander Mensch. Selbstbewusster und viel stärker. Einfühlsamer und doch schwächer. Und wenn ich sehe wie die beiden in dem Kinderzimmer spielen, so könnte ich weinen vor Freude. Zoe hat einen wundervollen, liebenswerten und aufmerksamen Papa.
Heute Mittag war sie wieder dermaßen frech, da hab ich sie gefragt: was ist los? warum bist du so grantig? und sie sagt knall hart: ich hamisse papa. Soll übersetzt heißen: ich vermisse Papa.
Da frag ich mich, wie kommt sie auf solche Sätze? Wer sagt ihr sowas vor, dass sie es nachsprechen kann? Ich weiß, ich war es nicht. Aber sie ist großartig und so war der ganze Mist, den sie gemacht hat, wieder vergessen.
Danke Papa .
4.12.08 23:14


Feuer

Es glüht in mir,
ein Feuer der Liebe.
Es brennt in mir,
ein Feuer der Sehnsucht.
Es lodert in mir,
ein Feuer der Leidenschaft.
Es wird zu Eis,
das Feuer der Hoffnung.
4.12.08 23:05


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